Model-Info

Auf dieser Seite habe ich einmal ein paar Infos für Models zusammengestellt. Es sind Fragen, die mir vor oder während eines Shootings immer wieder gestellt werden und einfach zum Teil wichtige Informationen.

Bin ich als Model geeignet?
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Grundsätzlich ist jeder als Model geeignet. Du musst also nicht die „üblichen“ Modelmaße besitzen, um ein Fotoshooting machen zu können. Problemzonen lassen sich durch geschickte Lichtsetzung, Kleidung und Perspektive gut kaschieren und meine Aufgabe als Fotograf ist es, mich bei der Arbeit auf die Schokoladenseiten zu konzentrieren. Und die hat mit Sicherheit jeder! 😉

Muss ich posen können?
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Es ist für das Fotoshooting nicht unbedingt erforderlich, dass Du schon Erfahrungen im Posing-Bereich hast. Ich als Fotograf gebe Dir entsprechende Anweisungen und mache Dir gewünschte Posen auch gerne vor (Lachanfälle nicht ausgeschlossen 🙂 ). Allerdings ist es sicherlich kein Nachteil, wenn Du Dich vor dem Shooting schon einmal, zumindest theoretisch, mit dem Thema Posing auseinander gesetzt hast.

Du musst Dir dafür auch nicht unbedingt Bücher oder DVD´s kaufen. Im Internet gibt es einige interessante Seiten mit Posingtipps und Sammlungen von verschiedenen Posings. Nachfolgend habe ich euch mal ein paar Quellen zusammengestellt:

  1. Der Hobbyfotograf Dirk Rosenberger hat auf seiner Homepage eine 450 Seiten starken Posing-Guide veröffentlicht. Es handelt sich hier nicht nur um Zeichnungen, sondern um „richtige“ Aufnahmen verschiedenster Posen. Die PDF-Datei ist ca. 50MB groß und kann direkt –> hier <– heruntergeladen werden.
  2. Auf der Internetseite von dreamnude.de gibt es eine Sammlung, die sich hauptsächlich mit Posing rund um die Aktfotografie beschäftigt.
  3. Bei der „Digital Photography School„findet ihr insgesamt 21 gezeichnete Posen mit kurzen Erläuterungen dazu.

Wer sich zum Thema „Posing“ vielleicht doch gerne mal ein Buch anschauen möchte, dem kann ich das Werk „Posen, posen, posen“ von Mehmet Eygi ans Herz legen. Hierzu habe ich auf meinem Blog auch eine Kurze Rezension geschrieben.

Tipps zum Make-Up
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Ich bin kein Visagist und dazu auch noch ein Mann. Trotzdem möchte ich Dir bezüglich des Make-Up´s für ein Fotoshooting ein paar kurze Tipps mit auf den Weg geben. Je besser das Make-Up, desto besser werden auch die Fotos und ich habe weniger Arbeit bei der Retusche.

Bitte auch nicht direkt vor dem Shooting Augenbrauen zupfen oder sich um Mitesser im Gesicht kümmern. Das führt zu unschönen Rötungen der Haut. Auch solltest Du vor dem Shooting nicht mit neuen Pflegemitteln und anderen Pflegeprodukten herum experimentieren. Es besteht hier einfach die Gefahr, dass die Haut allergisch reagiert und dann hilft auch meist kein Make-Up mehr.

Benutzt bitte keine Cremes, die später glänzen. Das sieht ebenfalls auf den Bildern unschön aus. Ein dezentes Puder kann hier Wunder wirken. Du solltest auch darauf achten, dass keine Ränder zu sehen sind. Die Kamera ist unerbittlich und „sieht“ mehr als das menschliche Auge.

Noch eine Bitte: Übertreibe es nicht mit Farbe! Ein dezenter Look mach sich auf Fotos immer besser.

Ansonsten vertraut auf euren persönlichen Geschmack. Die Fotos sollen später schließlich auch Dich und Deinen Typ widerspiegeln.

Nochmal ganz kurz das Wichtigste zusammengefasst:

1. Haut matter machen (Puder), um Glanzstellen zu vermeiden
2. Farben dezent einsetzen
3. Ränder beim Make-Up vermeiden
4. Augenbrauen dürfen gerne betont werden
5. Rosatöne können auf Fotos rot wirken, also hier etwas Vorsicht (beige ist oft besser geeignet)6. Die Augen am Besten so betonen, dass sie schön groß wirken
7. Lippenstift benutzen (ca. 2 Töne dunkler als die normale Lippenfarbe), Konturen betonen und die Mitte der Lippen mit Lipgloss betonen. Das erzeugt einen schönen Glanz.
8. Fingernägel dezent und passend zum Outfit lackieren

 

Tipps zum Outfit
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In der Regel sollte das Outfit keine krassen Muster haben, die später beim fertigen Bild zu sehr die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. Bei einem „normalen“ Portraitshooting soll die Person im Mittelpunkt des Fotos stehen und nicht die getragene Kleidung. Wenn es um Kleidung geht, werden Fashion-Shootings gemacht, die explizit die Klamotten in den Mittelpunkt stellen sollen. Bei solchen Aufnahmen ist das Modell eigentlich nur Mittel zum Zweck (mal etwas überspitzt ausgedrückt).

Außerdem solltest Du zu einem Shooting Wechselklamotten mitbringen, damit wir während des Shootings auch die Möglichkeit haben, das Outfit zu wechseln. So besteht nicht die Gefahr, dass das eine herausgesuchte Outfit so gar nicht gut auf Fotos rüberkommt und wir können flexibel auf verschiedene Locations reagieren.

So ist man mit der berühmten Bluejeans und einem weißen Top schon einmal gut ausgerüstet und es kann klamottentechnisch nicht viel in die Hose gehen.

 

 

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