Interview: 10 Fragen an Laura Helena Rubahn

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Laura Helena Rubahn ist eine junge und erfolgreiche Fotografin aus Mannheim. Sie ist vor allem für ihre märchenhaften und farbenfrohen Portraits bekannt.
Ich freue mich sehr, dass Laura Helena zu diesem Interview bereit war.

1) Liebe Laura, es soll Leute geben, die noch nichts über Dich wissen. Erzähle uns doch einmal bitte kurz etwas zu Deiner Person.

Mein Name ist Laura Helena Rubahn und ich bin 25 Jahre jung. Seit 5 Jahren bin ich der Fotografie verfallen. Seit 2 Jahren bin ich komplett selbstständig und biete anderen Fotografen Workshops und Coachings in meiner Art der Fotografie an. Da diese sehr fantasievoll und kreativ ist, hat sie sehr schnell für Aufsehen gesorgt. Wodurch ich Trainerin bei Video2brain wurde und spannende Vorträge unter anderem auf der Photokina 2014 halten durfte.

2) Wenn man sich Deine Bilder anschaut, ist man von der Farbenpracht überwältigt. Hast Du das Endergebnis des Bildes schon grob im Kopf oder ergibt sich vieles erst während der Bearbeitung mit Photoshop?

Ich habe das Endergebnis schon ziemlich genau im Kopf und achte deswegen schon während der Fotografie auf Farbgebung etc. Klar experimentiere ich auch mal aber an sich lege ich viel Wert darauf zu wissen wo der Weg hingehen soll.

3) Im Februar wurde bei video2brain.com das Videotraining „Malerische Bildlooks“ veröffentlicht. Wie kam es zur Zusammenarbeit mit video2brain und können wir uns in Zukunft auf weitere Trainings von Dir freuen?

Zu Video2brain kam ich durch Calvin, der mich fragte ob ich mir einen Vortrag auf der Photokina 014 zutrauen würde. Ich sagte ja und gab somit meinen ersten großen Vortrag bei Video2brain. Dadurch wurde mir dann angeboten Trainerin bei ihnen zu werden.

Das zweite Training *Gaia* Wird in wenigen Wochen erscheinen und zeigt meinen kompletten Workflow vom Styling über das Konzept bis hin zum vollendeten Bild.

Im September besuche ich Graz dann wieder um noch in diesem Jahr ein weiteres Training aufzunehmen.

4) Bei einem Workshop konnte ich mich persönlich von Deiner Kreativität und Professionalität überzeugen. Woher nimmst Du hauptsächlich Deine Inspiration für die Outfits und vor allem für den Kopfschmuck?

Erstmal vielen Dank für dein Lob. Ich freue mich immer wieder sehr darüber. Ich lese sehr viel und schaue zudem gerne Filme mit tollen Kostümen und genau das sind Dinge die mich inspirieren zudem nutze ich sehr gerne Pinterest um Ideen zu sammeln.

5) Was würdest Du heute machen, wenn Du nicht Fotografin geworden wärst?

Ich war schon immer kreativ, habe im Malen , singen und schreiben aber eher wenig Zukunft für mich gesehen auch wenn ich es gerne mache.
Ich hätte wahrscheinlich Biologie studiert mit dem Schwerpunkt auf Genetik und Evolution.
Zudem fand ich schon immer Berufe mit Tieren toll.

6) Gibt es einen Künstler / eine Künstlerin, der /die Dich besonders bei Deinen Arbeiten inspiriert?

Ich liebe Kirsty Mitchell und Von Wong! Wenn ich ihre Arbeiten sehe versinke ich und fühle mich motiviert weiter und härter an mir zu arbeiten um besser zu werden.

7) Gibt es ein Lieblingsbild Deiner eigenen Arbeit? Wenn ja welches und warum?

Das ist eine schwere Frage. Lieblingsbilder wechseln bei mir immer mal wieder. Bis heute liebe ich aber mein Sommersprossenmädchen und alle Bilder der lieben Ophelia Overdose.
Mit Ihr als Model vor meiner Kamera habe ich mir einfach selbst einen lang gehegten Traum erfüllt. Diese Bilder sind einfach irgendwie besonders intensiv und tief.

8) Wie gehst Du mit Kritik an Deinen Arbeiten um?

Solange die Kritik konstruktiv und sinnvoll ist nehme ich sie sehr gerne an, denn dadurch lernt man und entwickelt sich. Ist sie allerdings nicht gerechtfertigt oder wendet sich zum Beispiel gegen die Models nehme ich sie nicht an. Hater blocke ich auch ohne weiteres.

9) Hast Du schon Aufträge abgelehnt? Wenn ja, warum und gibt es generell Dinge, die Du ablehnen würdest?

Ja da gibt es einiges was ich abgelehnt habe. Zum Beispiel mache ich keinen offenen Akt. Es gibt einfach Fotografen die dies besser können als ich.

Zudem lehne ich Jobs ab die nicht zu meinem Bild Stil passen. Zb. Arztpraxen, eben alles was nicht reinpasst. Denn ich habe mich ja selbstständig gemacht um die Jobs auszuüben, die ich machen möchte und nicht um blindlinks alles anzunehmen.

10) Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Ich bin mit meinem Leben gerade absolut happy und wünsche mir das ich diesen Job einfach noch ewig ausüben darf. Workshops zu geben und Vorträge zu halten ist meine große Leidenschaft. Es liegt mir einfach. Also darf aktuell gerne alles so bleiben wie es ist auch privat.

 

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