Interview: 10 Fragen an Patrick Ludolph

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paddy

Patrick Ludolph (aka Paddy) betreibt seit 2006 einen der beliebtesten Fotoblogs: neunzehn72.de. Er ist Hochzeits- und Peoplefotograf, Buchautor, Trainer und hat zahlreiche Videotrainings für andere Fotografen produziert. 10 Fragen an das Multitalent:

1) Wir sind zufälliger Weise beide Jahrgang 1972. Erkläre doch einmal was unseren Jahrgang so besonders macht und warum Du Deinen Blog neunzehn72.de genannt hast.

Ich glaube nicht, dass mein Jahrgang besonders ist. Aber ich mag die Zahl. Ich brauchte damals eine Domain und die coolen Sachen waren alle schon weg, daher neunzehn72.de

2) Du hast ja Dein Hobby zum Beruf gemacht. Das ist sicherlich der Traum vieler Hobbyfotografen. Welchen Tipp kannst Du Amateuren geben, die den Schritt in die Profiwelt gehen wollen? Ist es heutzutage schwieriger Berufsfotograf zu werden, da die Technik für die breite Masse immer erschwinglicher und die Konkurrenz vermeintlich immer größer wird?

Ich habe keinen Vergleich, wie es früher war. Mein Glück war die grosse Reichweite des Blogs. Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen das zu machen worauf er/sie Lust hat und wofür das Herz schlägt. Dann ist die Chance, dass es klappt gross.

3) Du bist im Netz sehr präsent. Mit Deiner Facebook-Seite kratzt Du gerade an der 60.000 Fans Marke. Wie wichtig war und ist Social Media für Deinen Erfolg?

Sehr

4) Es gibt Fotografen, die finden ihre Bilder absolut großartig und andere wiederum sehen in ihren Bildern nur die Dinge, die sie hätten besser machen können. Wie stehst Du zu Deinen eigenen Bildern und was denkst Du über Deine Fotos von vor 5 oder sogar 10 Jahren?

Ich mag meine Bilder. Alte Bilder betrachte ich in erster Linie als Erinnerung. Es ist sehr wichtig Erinnerungen im Leben zu schaffen. Wie schlimm wäre es keine Fotos aus den letzten 10 Jahren zu haben.

5) People- und Hochzeitsfotografie sind Deine Spezialgebiete. In Deinem Portfolio sind viele S/W Fotografien zu sehen. Was ist für Dich an S/W Bildern, gerade im Bereich People-Fotografie, besonders reizvoll und vielleicht auch besonders herausfordernd?

S/W wirkt meist besser, da man nicht von Farben abgelenkt wird. Farben passen oft nicht zusammen und machen so ein tolles Foto kaputt.

6) Mit Deinem Online-Training „Schubrakete“ gehst Du etwas andere Wege. In den meisten Fällen wird bei den Trainings viel Wert auf technische Details gelegt. Du nimmst den Zuschauer aber eher als wirklichen Zuschauer mit ans Set und lässt ihn am Shooting teilhaben. Wie kam es zu dieser Idee und woher kommt der Name „Schubrakete“?

Solche Ideen kommen mir tatsächlich irgendwann zwischendurch. Ich weiss es nicht mehr genau. Sie war einfach irgendwann da. Der Name kommt daher, weil ich oft die Leute antreibe mit den Worten „Gib Schub Rakete“. Das heisst so viel, wie mach endlich und quatsch nicht rum. Das ist auch der Ansporn für die Zuschauer, sie sollen einfach machen und nicht so viel quatschen und diskutieren.

7) Auf Deiner Fotografen-Website zeigst Du den Interessenten natürlich Dein Portfolio. Preise sucht der potentielle Kunde allerdings vergeblich. Warum hast Du Dich gegen eine Preisliste entschieden?

Finde ich besser und bin so auch flexibler bei Anfragen.

8) In Deinem Portfolio finden sich auch einige Aufnahmen prominenter Persönlichkeiten. Läuft ein Shooting mit prominenten Menschen eigentlich anders ab als mit „normalen“ Personen? 

Nein

9) Wie kann man sich einen Arbeitstag von Patrick Ludolph vorstellen? Gibt es so etwas wie Routine oder stellen sich tagtäglich neue Herausforderungen?

Jeder Tag ist anders. Einen typischen Arbeitstag habe ich nicht. Eigentlich habe ich gar keine Arbeit, zumindest fühlt es sich nicht so an. Nur manchmal gibt es Störfaktoren, wie Steuerscheiße.

10) Nach was sollte man Dich bei einem Interview niemals fragen?

Genau das 🙂

Vielen Dank fürs Interview! 🙂

Links:

Blog: neunzehn72.de
Fotografenseite: patrickludolph.de
Facebook: neunzehn72

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